Pressemitteilungen

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  • Medizinische Diagnostik / 2020

    MRT-Aufnahmen: Effizienter, leiser und schneller

    Presseinformation / 01. Dezember 2020

    Bei Experimenten mit der Metamaterial-Platte in einem Magnetresonanztomographen wurde eine Steigerung der Messempfindlichkeit um einen Faktor von bis zu fünf ermittelt.
    © Fraunhofer MEVIS

    Die Magnetresonanztomographie ist aus der Diagnostik nicht mehr wegzudenken. Über Metamaterialien – gedruckte Leiterplatten, deren Eigenschaften sich gezielt einstellen lassen – lässt sich die Messempfindlichkeit um den Faktor fünf verbessern. Zudem können Metamaterialien die Untersuchung beschleunigen und leiser gestalten. Forscherinnen und Forscher der Fraunhofer-Institute für Digitale Medizin MEVIS und für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR arbeiten gemeinsam daran, Untersuchungen für Patienten angenehmer zu gestalten.

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  • Radarsensoren vom Fraunhofer FHR sollen berührungslos die Atemfrequenz messen / 2020

    Dezentrales Monitoring von Covid-19 Patienten: Projekt M3Infekt startet

    Presseinformation / 04. November 2020

    Ziel ist ein Monitoringsystem zur Messung von Vitalparametern aus der Distanz
    © Fraunhofer FHR

    Das Fraunhofer Clusterprojekt M3Infekt zielt darauf ab, ein Monitoringsystem zu entwickeln, das ein schnelles Eingreifen bei plötzlichen Zustandsverschlechterungen ermöglicht. Das System soll modular, multimodal und mobil sein und kann zum Beispiel bei der Behandlung von Covid-19-Patienten eingesetzt werden. Durch die frühzeitige Einleitung erforderlicher Maßnahmen hilft das System, Krankheitsverläufe abzumildern, die Therapiedauer zu verkürzen und Intensivtherapiestationen flexibel zu nutzen.

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  • Verbraucherschutz / 2020

    Fremdkörper in Lebensmitteln via Radar aufspüren

    Presseinformation / 02. November 2020

    Im Radarbild lässt sich ein zuvor in der Schokocreme platzierter Glassplitter erkennen.
    © Fraunhofer FHR

    Geraten Fremdkörper wie Glassplitter in Lebensmittel, kann das für Konsumenten gefährlich sein. Die etablierten Röntgenverfahren erkennen vor allem Metalle – Glas, Kunststoff und Holz stellen eine Herausforderung dar. Der Prototyp SAMMI® füllt diese Lücke: Via Radar konnte er bereits Glassplitter in Doppelkeksen und fehlende Schokostückchen in Adventskalendern nachweisen.

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  • Mobiles Radargerät ortet Lebenszeichen / 2020

    Schnelle Hilfe für Verschüttete

    Presseinformation / 01. Oktober 2020

    Die radarbasierte Erfassung der Vitalparameter mehrerer Personen wird in einer Szene mit natürlicher Bewegung am Fraunhofer FHR getestet.
    © Patrick Wallrath/Fraunhofer FHR

    Sei es bei Lawinen, sei es bei Erdbeben – Verschüttete müssen schnellstmöglich geborgen werden. Mit einem neuartigen mobilen Radargerät des Fraunhofer-Instituts für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR lassen sich künftig hektargroße Bereiche rasch und gründlich durchsuchen. Der Clou: Die Technologie kombiniert Bewegung und präzise Lebenszeichendetektion.

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  • Nicht nur Weltraumbeobachtung: Radar bietet heute viele andere Anwendungsmöglichkeiten, die das Fraunhofer FHR in seiner neuen Online-Vortragsserie «Radar in Aktion» präsentieren wird.
    © Fraunhofer FHR / Jens Fiege

    Forschung lebt vom Austausch. In Zeiten von Corona ist dieser in persönlicher Form jedoch kaum möglich. Das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR startet deshalb die öffentliche Online-Vortragsreihe «Radar in Aktion» zu den verschiedensten Radaranwendungen des Instituts: Von kontaktloser Lebenszeichenerfassung über Weltraumbeobachtung bis hin zum Autonomen Fahren. Die Vorträge richten sich an Kunden, Partner und Interessierte aus Industrie, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft.

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  • Online durch die Wachtberger Kugel

    Presseinformation / 06. Mai 2020

    Marco Gallasch und Carola Welsch vom Fraunhofer FHR führen Besucher online durch die Kugel.
    © Fraunhofer FHR

    Weltraumbeobachtung mit Radar jetzt von zu Hause aus erleben: Das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR bietet seine Führungen durch das Weltraumbeobachtungsradar TIRA ab sofort online an.

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  • Prof. Dr. Dirk Heberling (Institutsleiter des Fraunhofer FHR) und Prof. Dr. Otmar Loffeld (Leiter des Zentrums für Sensorsysteme an der Universität Siegen) nach Abschluss des Kooperationsvertrags.
    © Universität Siegen

    Das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR und das Zentrum für Sensorsysteme (ZESS) der Universität Siegen bauen ihre langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit weiter aus. Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages wird die Partnerschaft durch die gemeinsame Berufung zweier neuer Professuren vertieft.

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  • Projektstart / 2020

    Reha-To-Go: Ganglabor am Körper tragen

    Presseinformation / 07. Februar 2020

    Testaufbauten von Radar-Reader und Tag zum Nachweis des Prinzips im Labor
    © Fraunhofer FHR / Alex Shoykhetbrod

    Dank Sensoren in der Kleidung sollen Ärzte künftig die Bewegungsmuster von Patienten auch nach deren Entlassung aus dem Krankenhaus beobachten und korrigieren können. Patientinnen und Patienten mit Problemen beim Gehen wie zum Beispiel in der Genesungsphase nach Operationen sollen künftig den direkten Draht zum Arzt mit nach Hause nehmen: Ein Forschungsteam unter Beteiligung des Fraunhofer FHR und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) entwickelt ein mobiles System, das Alltagsbewegungen kontinuierlich misst, den Patienten direkt Rückkopplung gibt und es Ärzten erlaubt, Genesungsprozesse engmaschig zu überwachen und zu optimieren. Das Projekt „RehaToGo“ unter Federführung der Firma „ID4us“ in Duisburg wird mit rund 2,1 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

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  • © Fraunhofer FHR / Jennifer Hees

    Innovative Antennenentwicklung für mehr Sicherheit in der Seenotrettung: Gefördert durch das Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF hat das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR gemeinsam mit dem Institut für Mikrowellen und Plasmatechnik der FH Aachen und der Firma Raytheon Anschütz GmbH ein Harmonic-Radar-System entwickelt, das Personen im Wasser sicher ausfindig machen kann. Auf der Abschlusspräsentation der Konsortialpartner, wozu auch die Firma Kadematic Seenotrettungsgeräte GmbH als assoziierter Partner zählte, wurde das Experimentalsystem in Eckernförde erfolgreich getestet.

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  • Mittels des von ihm entwickelten Telemobiloskops gelang es Christian Hülsmeyer am 17. Mai 1904 erstmals, auf dem Rhein fahrende Schiffe anhand von Reflexionen hochfrequenter elektromagnetischer Wellen zu erkennen: die Geburtsstunde des Radars.

    Am 17. Mai 1904 fand an der Kölner Hohenzollernbrücke ein öffentliches Experiment statt, das fortan als Meilenstein der internationalen Ingenieurskunst in die Geschichte eingehen sollte. Dem Erfinder Christian Hülsmeyer gelang es an diesem Tag erstmals, auf dem Rhein fahrende Schiffe anhand von Reflexionen hochfrequenter elektromagnetischer Wellen zu erkennen: Es war die Geburtsstunde des Radars. Am 19. Oktober wurde im Rahmen eines Festakts mit der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker eine Plakette enthüllt, die an diesen historischen Meilenstein der Technikgeschichte erinnert.

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