Pressemitteilungen

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  • Weltraumüberwachung mit GESTRA: Elektronisch gesteuerte Antennen ermöglichen, aufgespürte Objekte zu verfolgen und den Weltraum gleichzeitig nach weiteren zu durchsuchen.
    © Fraunhofer FHR

    Die Forscher vom Fraunhofer FHR entwickeln ein neuartiges Radarsystem im Auftrag des Raumfahrtmanagements des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), den erdnahen Weltraum 24/7 zu beobachten. Im operativen Betrieb wird GESTRA für das deutsche Weltraumlagezentrum ab Mitte 2019 bisher nicht verfügbare Daten über Weltraumobjekte zur Verfügung stellen - ein Meilenstein der Weltraumbeobachtung in Deutschland. Erfahren Sie mehr dazu auf der ILA Berlin vom 25. bis 29. April 2018.

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  • Das Weltraumbeobachtungsradar TIRA (links) und der Sendecontainer des Weltraumüberwachungsradars GESTRA (rechts), welches zurzeit für das Raumfahrtmanagements des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) für das Weltraumlagezentrum der Bundeswehr entwickelt wird.
    © Fraunhofer FHR

    Immer mehr Weltraummüll gefährdet die Satelliten im erdnahen Orbit. Ihre Aufgaben in den Bereichen Telekommunikation, Navigation oder Wettervorhersage sind jedoch essentiell für unsere Gesellschaft. Das Fraunhofer FHR entwickelt deshalb radarbasierte Systeme, mit denen auch kleinste Trümmerteile detektiert, nachverfolgt und katalogisiert werden können. Mit hochpräzisen Bahndaten möglichst vieler dieser Objekte können Satellitenbetreiber Ausweichmanöver besser planen und zerstörerische Kollisionen vermeiden. Das Fraunhofer FHR stellt zusammen mit seinen Partnern vom 25. bis 29. April 2018 auf der Luft- und Raumfahrtmesse ILA Berlin die komplementären Radarsysteme TIRA und GESTRA sowie neueste Radarverfahren zur Weltraumbeobachtung an drei Ständen vor: Halle 4, Stand 202 (Fraunhofer-Gesellschaft), in Halle 3, Stand 302 (Weltraumlagezentrum der Bundeswehr) und in Halle 2, Stand 203 (Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie BMWi).

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  • Der Hauptkörper und die Solarpanels der Raumstation sind deutlich zu erkennen.
    © Fraunhofer FHR

    Die chinesische Raumstation Tiangong-1 wird in wenigen Wochen in die Erdatmosphäre eintreten und zu einem großen Teil verglühen. Dabei können auch Trümmerteile den Erdboden erreichen. Tiangong-1 kreist unkontrolliert und mit ca. 29 000 km/h um die Erde. Die Wiedereintrittsprognose kann derzeit nur im Bereich von mehreren Tagen angegeben werden. Die Wissenschaftler des Fraunhofer FHR in Wachtberg bei Bonn beobachten Tiangong-1 bereits seit Wochen mit ihrem TIRA (Tracking and Imaging Radar) System, einem der leistungsfähigsten Radare zur Weltraumbeobachtung weltweit, um das nationale Weltraumlagezentrum (WRLageZ) und die ESA (European Space Agency) mit ihrer Expertise bei den Wiedereintrittsprognosen zu unterstützen.

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  • News / 2018

    Entwicklung und schnelle Analyse 3D-gedruckter HF-Komponenten

    Presseinformation / 19.3.2018

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    Der 3D-Druck gewinnt für die Entwicklung moderner Hochfrequenzsysteme zunehmend an Bedeutung, da er völlig neue Design-Optionen eröffnet. Diese lotet das Fraunhofer FHR für seine Kunden und Partner aus: vom Design neuer HF-Komponenten bis zu deren Test. Die Qualität der additiv gefertigten Komponenten, z. B. den korrekten Verlauf von Dichtegradienten des Materials, prüfen die Ingenieure mit ihrem abbildenden Hochfrequenz-Durchlichtsystem SAMMI®. Das stellen sie als Mitglied der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland auf der Hannover Messe vom 23. bis 27. April 2018 in Halle 2, Stand C22, vor.

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  • News / 2018

    Radar zur Navigationsunterstützung von autonom fliegenden Drohnen

    Presseinformation / 12.3.2018

    Egal ob Nacht, Regen oder Nebel ACoRad Sensoren funktionieren selbst bei widrigsten Bedingungen.
    © Fraunhofer FHR

    Das Fraunhofer FHR präsentiert auf der ILA Berlin in Halle 4 an Stand 202 zwei Radarsensoren zur Navigationsunterstützung von Drohnen. Bei der Realisierung autonom fliegender Drohnen sind sie eine wertvolle Komponente: Die Sensoren fungieren als Detektor von Hindernissen zur Kollisionsvermeidung. Radarsensorik arbeitet auch zuverlässig bei stark eingeschränkter Sicht, beispielsweise durch Nebel oder Staubpartikel in der Luft. Dank der Fähigkeit von Radar, Abstände hochpräzise zu vermessen, eignen sich die Sensoren auch als Höhenmesser, wenn andere Informationsquellen wie Barometer oder GPS nicht zur Verfügung stehen bzw. nicht optimal arbeiten können.

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  • FoodInSpector kann Lebensmittel durchleuchten und ermöglicht so die Kontrolle verschiedener Parameter.
    © Fraunhofer FHR

    Verunreinigungen von Lebensmitteln z. B. durch Kunststoffe und Glas sorgen immer wieder für kostspielige Rückrufaktionen. Die Fraunhofer-Institute IOSB und FHR entwickeln Multisensorkonzepte zum Aufspüren von Fremdkörpern in Produkten. Diese und ihr weiteres Leistungsspektrum präsentieren sie auf der Anuga FoodTec in Halle 4.2 an Stand E054/D058.

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  • Im Kampf gegen gefährlichen Weltraummüll / 2017

    Havarierte Satelliten: Eigenbewegung zuverlässig bestimmen und prognostizieren

    Forschung kompakt / 1.8.2017

    Eine korrekt skalierte Radarbildrekonstruktion des Satelliten ENVISAT.
    © Fraunhofer FHR

    Unkontrollierte Objekte im Erdorbit bergen massive Risiken für funktionstüchtige Satelliten und die gesamte Raumfahrt. Seit April 2012 fliegt auch der europäische Umweltsatellit ENVISAT manövrierunfähig um die Erde. Das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR hat wegweisende Methoden entwickelt, um die Eigenrotation des havarierten Satelliten präzise zu ermitteln – und so eine zukünftige De-Orbiting-Mission effektiv zu unterstützen.

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  • Projektleiter Dr. Jens Klare vom Fraunhofer FHR erläutert Bundesinnenminister Thomas de Maizière, Bundesforschungsministerin Johanna Wanka die Funktionsweise des Ortungssystems für die Rettungskräfte.
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    Am 5. Juli 2017 haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium des Innern (BMI) in einer gemeinsamen Pressekonferenz für das Förderprogramm »Forschung für die zivile Sicherheit« exemplarisch das Projekt »Radar-Warn- und Informationssystem für Anwendungen im Katastrophenschutz« (RAWIS) vorgestellt. Vor Ort waren Bundesforschungsministerin Johanna Wanka sowie Bundesinnenminister Thomas de Maizière.

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  • Besucher können am Tag der offenen Tür am 25. Juni 2017 die Forschung des Fraunhofer FHR hautnah erleben und einen Blick in die große weiße Kugel des Instituts werfen.
    © Fraunhofer FHR

    Das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR in Wachtberg öffnet am Sonntag, den 25. Juni 2017, seine Tore und seine große weiße „Kugel“ für Groß und Klein. Von 11 bis 17 Uhr können sich Besucher von den Forscherinnen und Forschern u.a. zeigen lassen wie Radar die Weltraumforschung prägt, Verkehr sicherer macht, Umweltprojekte unterstützt und in der Produktion für mehr Qualität sorgen kann. In Vorträgen, Vorführungen und einer vielseitigen Ausstellung erleben die Gäste hautnah, was auf dem sonst nicht zugänglichen Gelände erforscht wird. Teil des bunten Programms ist auch die Preisverleihung zum Malwettbewerb des Instituts und eine Kinderralley.

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