Wachtberg  /  15.11.2018, 16.30-19.00

European Space Talks: Weltraumschrott – eine Gefahr für die Gesellschaft? Radar klärt auf.

Sprechen Sie mit Weltraum- und Radarexperten über die Gefahren von Weltraumschrott und wie man in Zukunft damit umgeht.

Eine immer dichter werdende Wolke aus Weltraumschrott umkreist die Erde und gefährdet Telekommunikation, Navigation und viele andere weltraumgestützte Dienste. Eine orbitale Müllabfuhr gibt es aber noch nicht. Mittlerweile tummeln sich über 700.000 Überreste früherer Weltraummissionen (> 1 cm) im erdnahen Weltraum. Tendenz: steigend.  Mit Radarsensoren können diese Objekte von der Erde aus am besten verfolgt, analysiert und katalogisiert werden. Eine Voraussetzung, damit Satelliten und die Internationale Raumstation ISS überhaupt eine Chance haben den Trümmerteilen auszuweichen.

Wie ist der Stand der Technik? Wie gehen die Raumfahrtorganisationen in der Welt heute mit dem Problem um? Wie sieht die Zukunft im All aus? Wie helfen dabei Radarsensoren wie GESTRA und TIRA?

Diese Fragen und noch viel mehr möchten wir mit Ihnen und mit dem ESA-Experten Dr. Holger Krag und den Fraunhofer FHR Wissenschaftlern Dr. Nadya Ben Bekthi und Dr. Ludger Leushacke diskutieren. Zum Abschluss werfen wir auch noch einen Blick in unser großes Weltraumbeobachtungsradar TIRA.

Alle Weltraum- und Raumfahrtbegeisterten sind herzlich eingeladen!

Institutsgelände des Fraunhofer FHR mit Weltraumbeobachtungsradar TIRA und dem Weltraumüberwachungsradar GESTRA in Wachtberg.
© Fraunhofer FHR

Institutsgelände des Fraunhofer FHR mit Weltraumbeobachtungsradar TIRA und dem Weltraumüberwachungsradar GESTRA in Wachtberg.

Programm

Uhrzeit

Programmpunkt

16:30 Einlass
17:00 Begrüßung und Einführung
Jens Fiege
17:05 Gefahren im Weltraum
Dr. Holger Krag, ESA ESOC
17:25 Wo sind die Satelliten und der gefährliche Weltraumschrott? - Weltraumüberwachung mit GESTRA
Helmut Wilden, Fraunhofer FHR
17:40 Alles in Ordnung mit dem Satelliten? -Weltraumobjekteanalyse mit TIRA
Dr. Ludger Leushacke, Fraunhofer FHR
17:55 Gemeinsame Diskussion: Ist der Weltraum noch zu retten?
Dr. Holger Krag, ESA ESOC
Helmut Wilden, Fraunhofer FHR
Dr. Ludger Leushacke, Fraunhofer FHR
18:15 Pause mit Gang zum Weltraumbeobachtungsradar TIRA
18:30 Besichtigung und Demonstration von TIRA
19:00 Ende
Weltraumüberwachung mit GESTRA: Elektronisch gesteuerte Antennen ermöglichen, aufgespürte Objekte zu verfolgen und den Weltraum gleichzeitig nach weiteren zu durchsuchen.
© Fraunhofer FHR

Weltraumüberwachung mit GESTRA: Elektronisch gesteuerte Antennen ermöglichen, aufgespürte Objekte zu verfolgen und den Weltraum gleichzeitig nach weiteren zu durchsuchen.