Der FoodInspektor von Fraunhofer FHR und IOSB spürt Verunreinigungen in Lebensmitteln auf.
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Der FoodInspektor von Fraunhofer FHR und IOSB spürt Verunreinigungen in Lebensmitteln auf.

Verunreinigungen von Lebensmitteln z. B. durch Kunststoffe und Glas sorgen immer wieder für kostspielige Rückrufaktionen. Die Fraunhofer-Institute IOSB und FHR entwickeln Multisensorkonzepte zum Aufspüren von nichtmetallischen Fremdkörpern in Produkten. Diese sowie ihr vollständiges Leistungsspektrum präsentieren sie in Halle 4.2 am Stand D054/D058.

Klassischerweise setzt man für die Produktinspektion optische Systeme wie Hyperspektralkameras ein, die Fremdkörper wie Kunststoffe oder Holz sehr sicher detektieren können. Sie nutzen dabei die unterschiedlichen Reflexionen der Oberflächen in den verschiedenen Infrarotbändern. Durch die Verbindung mit Hochfrequenzsensoren, können verpackte Produkte untersucht sowie Verunreinigungen innerhalb eines Produktes entdeckt werden. Sie nutzen dabei nicht nur die Abschwächung des Signals beim Durchleuchten der Produkte, sondern auch die Laufzeitverzögerung. Dies erlaubt die Analyse von Parametern wie Restfeuchtigkeit, Konsistenz oder Zusammensetzung eines Produkts.

Fraunhofer IOSB und FHR demonstrieren dies vor Ort exemplarisch für Süßwaren (Schokoladen). Das Verfahren kann an unterschiedlichste Produkte angepasst werden und liefert so optimierte Ergebnisse. Es eignet sich besonders für getrocknete oder gefrorene Lebensmittel.