ILA Berlin 2018

Fraunhofer FHR präsentiert GESTRA den Bundesministern Altmaier und von der Leyen

3.5.2018

Dr. Gerald Braun (DLR) präsentierte GESTRA Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.

Dr. Gerald Braun (DLR) präsentierte GESTRA Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen zeigte sich sehr interessiert an den Fähigkeiten des Weltraumüberwachungsradars GESTRA.
© Fraunhofer FHR

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen zeigte sich sehr interessiert an den Fähigkeiten des Weltraumüberwachungsradars GESTRA.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen informierte sich am Stand des Weltraumlagezentrums der Bundeswehr über das neue Weltraumüberwachungsradar GESTRA.
© Fraunhofer FHR

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen informierte sich am Stand des Weltraumlagezentrums der Bundeswehr über das neue Weltraumüberwachungsradar GESTRA.

Auf der ILA Berlin Airshow 2018 hat das Fraunhofer FHR gemeinsam mit dem Deutschen Weltraumlagezentrum das neue Weltraumüberwachungsradar GESTRA zwei Bundesministern vorgestellt.

Dr. Gerald Braun (DLR) informierte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier am Stand des Bundeswirtschaftsministeriums, wo ein kompaktes Modell des Systems ausgestellt war, über GESTRA. Das Projekt wird vom Bundeswirtschaftsministerium auf Beschluss des Deutschen Bundestags gefördert und vom DLR-Raumfahrtmanagement koordiniert. Bei der Umsetzung kooperiert das Fraunhofer FHR eng mit dem Deutschen Weltraumlagezentrum, welches das System betreiben wird.

Im Anschluss an ihre Pressekonferenz besuchte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen den Stand der Bundeswehr, wo auch das Deutsche Weltraumlagezentrum vertreten war. Hier zeigte das Fraunhofer FHR Modelle von GESTRA und TIRA. Die beiden Systeme des Fraunhofer FHR ermöglichen es dem Deutschen Weltraumlagezentrum, unabhängig von Wetter und Tageszeit die benötigten Informationen über Satelliten und Raumfahrtrückstände zu sammeln. Die Verteidigungsministerin zeigte sich sehr interessiert an den Fähigkeiten, die dem Deutschen Weltraumlagezentrum durch die beiden leistungsstarken Sensoren zur Verfügung stehen. Besonders beeindruckt war sie von der strategischen Ausbaufähigkeit des GESTRA-Konzeptes hinsichtlich verteilter Phased-Array-gestützter Weltraumüberwachungsradare. Dieses Konzept, welches am Fraunhofer FHR federführend weiter entwickelt und konkretisiert werden wird, wurde von Dr. Braun als weltweit einzigartig dargestellt.

Satelliten-gestützte Dienste sind für moderne Gesellschaften unverzichtbar – und somit auch Wissen über die Situation im Orbit. Um Informationen über die sogenannte Weltraumlage zu erhalten, werden derzeit von Politik, Weltraumagenturen und Satellitenbetreibern vielfältige Anstrengungen unternommen. Denn aufgrund der hohen Geschwindigkeiten von Satelliten und anderen Weltraumobjekten, haben selbst Teilchen von nur einem Zentimeter Größe im wahrsten Sinne des Wortes eine durchschlagende Kraft und können zur Verschärfung der Situation im Weltraum beitragen.